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Armut grenzt aus – Gastfamilien helfen Kindern

1. Februar 2011 | Schweiz, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Bildung und Beruf, Förderung | | kovive.ch

Wenn eine Familie unter Armut leidet, sind ihr die Kinder am meisten ausgesetzt. Sie verzichten täglich, auch auf Kleinigkeiten. Weil sie an vielen Aktivitäten ihrer Schulkameraden nicht teilnehmen können, werden sie immer mehr ausgegrenzt.

. Ihre Schulleistungen sinken und damit werden ihre Bildungschancen schlechter. Ein fataler Nachteil in unserer leistungsorientierten Gesellschaft. Deshalb brauchen armutsbetroffene Kinder unsere Solidarität und konkrete Hilfe. Gastfamilien leisten mit der Aufnahme eines Ferienkindes in ihre Familie einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung eines Kindes, profitieren selber und investieren in seine Zukunft.

 

Die Gastkinder kommen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Bei der Erstvermittlung sind sie im Alter von 5 – 11 Jahren. Ziel ist, dass die Gastkinder ihren Erholungsaufenthalt, wenn möglich, jedes Jahr bei der gleichen Gastfamilie verbringen dürfen. Für die Aufnahme eines Ferienkindes braucht es kein spezielles Beschäftigungsprogramm, kein eigenes Zimmer oder viele Spielsachen. Wichtig ist, die Kinder in das Familienleben einzubinden, ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken.

 

Wieso ist oder wird jemand arm? Armutsrisiken sind schwierige Familienformen, die Anzahl Kinder in einer Familie, der Wohnort oder die soziale Herkunft sowie die Bildung. Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Scheidung stehen oft am Anfang der Armutsspirale.

 

Kovive bereitet die Gastfamilien sorgfältig auf die Aufgabe vor. Zudem steht ein Netzwerk von erfahrenen Gasteltern in deren Wohnregion unterstützend zur Seite. Als Gastfamilie berücksichtigt Kovive Familien mit Kindern, Paare mit erwachsenen Kindern, kinderlose Paare und Einzelpersonen.

 

In der Deutschschweiz werden 250 neue Gastfamilien gesucht.

Informationen: www.kovive.ch; info(at)kovive.ch, Telefon 041 249 20 90.

 

 

Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive

Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive mit Sitz in Luzern setzt sich bereits seit 1954 für Kinder in Not ein. Jedes Jahr erleben 1300 sozial benachteiligte Kinder aus dem In- und Ausland erholsame Ferientage bei Schweizer Gastfamilien, in Kinderlagern sowie in Familienferien. Neben den über 2000 Freiwilligen engagieren sich unter anderem Flavio Cotti, Simone Niggli-Luder, Gardi Hutter, Stéphane Chapuisat und Sylviane Berthod im Patronatskomitee von Kovive für Kinder in Not.

Rita Borer, Leiterin Kommunikation

Kovive I Unterlachenstr. 12 I CH-6005 Luzern I Tel. 041 249 20 87 I Fax 041 249 20 99

rita.borer(at)kovive.ch I www.kovive.ch

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