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Erste Resultate des NFP 56

10. März 2008 | Schweiz, Erwachsene, Politik | Sprachenvielfalt, Sprachkompetenz, Forschung, NFP 56| NFP 56

Die schweizerische Sprachenpolitik soll das Verständnis zwischen den Sprachgruppen, die sprachbezogenen Identitätsbildung der Individuen und ihre erst- und mehrsprachigen Kompetenzen fördern. Das Nationale Forschungsprogramm 56 will die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Politik legen. Nun gibt es erste Resultate.

In der Schweiz und in Europa steigt die Tendenz, Schulfächer wie zum Beispiel Geografie oder Mathematik in einer Fremdsprache zu unterrichten. Die Forscher Laurent Gajo (Universität Genf) und Anne-Claude Berthoud (Universität Lausanne) haben Westschweizer und Bieler Schulklassen dabei beobachtet und festgestellt, dass fremdsprachiger Fachunterricht zwar komplexer ist, aber unter gewissen Bedingungen die Konzeptualisierung des Lehrstoffes erleichtert und so auch linguistische Kenntnisse stabilisiert. Mehr als beim monolingualen Unterricht ist das Lehrpersonal speziell darum besorgt, den Diskurs zu klären. Lehrerinnen und Lehrer stützen sich auf die Erstsprache oder benutzen Umschreibungen und fördern dabei sehr subtiles Wissen.

 

Die Lernenden wiederum fühlen sich in einer Fremdsprache bei Unsicherheiten weniger gehemmt. Sich durch Nachfrage eine Blösse beim Wortschatz in einer anderen Sprache zu geben, ist ihnen weniger peinlich als mangelndes Fachwissen. Das Forscherteam hat die Interaktionen untersucht, die gleichzeitig die sprachliche und kognitive Entwicklung von Schülern am besten unterstützen. Aus den Beobachtungen leiten die Forscher zahlreiche Empfehlungen ab, insbesondere für die Aus- oder Weiterbildung von Lehrkräften.

 

Welche Fremdsprachen aus welchen Gründen?

Wie viele Fremdsprachen Erwachsene in der Schweiz sprechen, untersuchten Iwar Werlen und seine Mitarbeiter vom Institut für Sprachwissenschaft der Universität Bern. Die Auswertung einer repräsentativen Befragung bestätigt: Nicht das Semester im Ausland oder der Abendkurs sind für die Fremdsprachenkompetenz entscheidend, sondern die Schule. Je höher der Bildungsgrad einer Person, umso mehr Fremdsprachen beherrscht sie. Im Durchschnitt sprechen Erwachsene in der Schweiz zwei Fremdsprachen, meist eine zweite Landessprache und Englisch. Damit liegt die Schweiz über dem EU-Durchschnitt. Ihre Fremdsprachkompetenz schätzt die Schweizer Bevölkerung zu zwei Dritteln als gut oder sehr gut ein.

 

Das Englische gilt zwar überall als die am meisten angesehene Sprache, doch Französisch findet als Fremdsprache die vielseitigste Verwendung. Allerdings nicht aus beruflichem Eifer, sondern an erster Stelle für die eigene Zufriedenheit sowie für Ferien innerhalb der Schweiz. Und Englisch wird vor allem in den Ferien im Ausland verwendet.

 

Weitere Ergebnisse

www.nfp56.ch/...



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