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Am Runden Tisch über Littering diskutiert

11. September 2008

An einem Runden Tisch haben Vertreterinnen und Vertreter der Kantone, der Städte und Gemeinden, der Zeitungsverleger, des Detailhandels, der Recyclingbranche sowie der KonsumentInnenorganisationen und dem Büro des Preisüberwachers unter der Leitung des Bundesamts für Umwelt BAFU gestern über das Thema Littering diskutiert.

Viele Getränke- und Takeaway-Verpackungen, gratis abgegebene Zeitungen und Prospekte, Zigarettenstummel und andere Abfälle landen auf dem Boden anstatt im Abfallkübel. Dieses Phänomen, das "Littering", lässt die Reinigungskosten der Städte und Gemeinden rapide ansteigen und stört die Bevölkerung wie auch Gewerbetreibende.
 
An einem Runden Tisch unter der Leitung des Bundesamts für Umwelt BAFU haben gestern die wichtigsten Akteure über dieses Thema diskutiert. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Kantone, der Städte und Gemeinden, der Zeitungsverleger, des Detailhandels, der Fast Food-Anbieter, der Recyclingbranche sowie der KonsumentInnenorganisationen. Auch die Preisüberwachung war vertreten. Ziel des Runden Tisches ist, Lösungen zu finden, um das Littering einzudämmen.
 
Auslegeordnung gemacht
Am ersten Treffen gestern wurde eine Auslegeordnung des Themas gemacht. Man war sich einig, dass das Littering ein zunehmendes Problem ist -- einerseits wegen den stark gestiegenen Reinigungskosten, anderseits weil zwischen Littering und anderen gesellschaftlichen Problemen wie Vandalismus oder beeinträchtigter Sicherheit im öffentlichen Raum eine Verbindung besteht. Die Erfahrungen mit den bisherigen Massnahmen zeigen, dass dem Littering am Besten mit einer Zusammenarbeit zwischen Behörden und Wirtschaft sowie einem Mix aus Sensibilisierung, Optimierung der Sammelinfrastruktur, Reinigen und Bussen, beizukommen ist.
 
Die betroffenen Branchen und die öffentliche Hand wollen die anstehenden Probleme so weit wie möglich in enger Zusammenarbeit angehen. In verschiedenen Bereichen laufen schon Kommunikations- und Sensibilisierungsmassnahmen. Diese sollen vertieft und vervollständigt werden.
 
Über die Kosten, die das Littering jährlich verursacht, gibt es bloss Schätzungen. Bis zum nächsten Runden Tisch soll die Datenlage verbessert werden. Dies soll mithelfen, bei der Frage der fairen Kostentragung, Fortschritte zu erzielen. Ferner sollen die bisherigen Erfahrungen mit Sanktionen gegen Verursacher von Littering aufgearbeitet werden. Das könnte die Grundlage sein für Empfehlungen als Hilfe für den Vollzug.
 
Bis zum nächsten Runden Tisch, der im Frühjahr 2009 vorgesehen ist, sollen die als prioritär erachteten Themen weiterbearbeitet werden. Die Probleme des Litterings von gratis abgegebenen Zeitungen und Take-away-Verpackungen, insbesondere auch Fragen der Finanzierung, sollen in den nächsten Monaten in Arbeitsgruppen angegangen werden.



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