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Umfrage:

Die diesjährige Ausgabe der Sommerakademie trägt den Titel "Fremdkörper – Identität und Gesellschaft" und verarbeitet in unterschiedlichen Formaten Fragestellungen bezüglich der individuellen Identitätsbildung, der Definition von Fremdheit, der Inklusion von Geflüchteten und der interkulturellen Jugendarbeit. Reporterin Sabina hat im Rahmen des abendlichen get-together die Teilnehmer zu ihren persönlichen Vorstellungen zum Begriff "Identität" befragt. Die Antworten sind überraschend einheitlich ausgefallen.  

 

Welche Assoziationen verbindest du mit dem Begriff "Identität"?

Magdalena Lampart, 32, ROCK YOUR LIFE, Luzern: "Zuerst einmal alles, was jeder einzelne damit verbindet: Zum Beispiel Glamour Girls aus Hochglanzmagazinen, das Berufs- und Familienleben. Daneben aber auch das, wofür man lebt und worüber man seinen individuellen Wert definiert."

Samuel Gilgen, 37, Fachstelle jugend.gr: "Heimat und Geborgenheit. Generell bezeichnet Identität für mich den Ort, an dem ich mich zu Hause fühle. Es ist ein gutes Gefühl, dass sich aber nur schwer beschreiben lässt."

Malika Veron, 40, Projektleiterin Blindspot: "Das ist eine gute Frage. Identität bezeichnet für mich den Wert und die Ressourcen, die ein Mensch mit sich trägt. Wir bekommen viele Inputs von Familie, Schule und Gesellschaft mit auf den Weg und stehen später vor der Herausforderung, eine Auswahl zu treffen und darauf aufbauend eine eigene Identität auszubilden. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle über gemeinsame Berührungspunkte verfügen, obwohl jeder Mensch im Prinzip einzigartig ist."

Anita Schärli, 70, innovage.ch: "Erstens bedeutet Identität für mich, authentisch sein und sich an seinem persönlichen Aufenthaltsort zugehörig fühlen. Herkunft und Wurzeln spielen dabei durchaus eine wichtige Rolle, obwohl ich der Meinung bin, dass Identität und Nationalität nicht in einem Zusammenhang stehen. Identität ist keine abgeschlossene Grösse, sondern ein ständiger Prozess, etwas, das sich durch die Interaktion mit anderen Menschen ausbildet." 

Gülcan Günes, 23, Jugendförderung Solothurn: „Früher habe ich mich fremd gefühlt in der Schweiz, als ich neu in die Schule kam und die deutsche Sprache lernen musste. Mittlerweile unterrichte ich selber und werde an der Pädagogischen Hochschule eine Ausbildung zur Primarschullehrerin absolvieren. Heute würde ich mich wohl anderswo fremd fühlen."

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